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Apps sollen künftig zeigen, welche persönlichen Daten sie verwenden

29.07.2013 | 09:35 Uhr |

Verbraucherschützer haben Apps für iPhone und iPad ins Visier genommen und fordern mehr Transparenz.

Besitzer von iPhone und iPad haben oft Apps auf ihren Geräten installiert, die sich bei genauerer Betrachtung als Datenspione erweisen. Diese Informationen sind jedoch nur schwer ersichtlich. Eine Gruppe aus Datenschützern und App-Entwicklern fordert nun mehr Transparenz für die Verbraucher. Künftig soll jedes Programm genau deklarieren, welche Daten es über den Benutzer erhebt.

Eine genaue Kennzeichnung soll es den Besitzern von Smartphones und Tablets erleichtern, Apps auch nach Sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten zu wählen. So könnte man sich beispielsweise für eine Taschenlampen-App entscheiden, die wenige oder keine persönlichen Daten sammelt.

Die Datenschützer haben auch schon einen konkreten Vorschlag gemacht. Sie haben einen Programmcode entwickelt, der genau offenbaren soll, welche Daten von der jeweiligen App gesammelt werden. Nun ist das Projekt auf die Unterstützung der Entwickler-Szene angewiesen, die den Code in ihre eigenen Programme integrieren müsste. Einigen Datenschützern ist selbst dieser Schritt nicht genug, sie bemängeln, dass der erstellte Code nur eine grobe Übersicht der gesammelten Daten geben könne. Auch bei Verwendung des Codes würde es für den Kunden keine Möglichkeit geben, den Zugriff auf diese Informationen zu verhindern.

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