Arbeitsbedingungen
Watchdog kritisiert Apple weiter wegen Arbeitsbedingungen
Apple investiert seine Barreserven weiterhin in Produkte, Services und Infrastrukturen und will ab Sommer erstmals seit fast 17 Jahren seinen Aktionären wieder Dividenden zahlen
Doch der Geldsegen gehe an den Arbeitern in den chinesischen Zulieferbetrieben weiterhin vorbei, kritisiert eine Watchdog-Organisation in Hongkong. Die Students and Scholars Against Corporate Misbehavior (SACOM) hat laut IDG News Service in einem Brief an Apple-CEO Tim Cook dem Mac-Hersteller vorgeworfen, Apple und seine Manager "demonstrieren enorme Gier und Streben nach Profit", weil das Unternehmen nichts von seinen fast 100 Milliarden US-Dollar Barreserven aufwende, um die Situation der Arbeiter in China zu verbessern. "Apple hat angekündigt, endlich einige seiner 100 Milliarden US-Dollar mit Aktionären zu teilen. Es ist bedauerlich, dass Apple keinerlei Willen zeigt, seine Einkünfte mit den Arbeitern zu teilen, deren Arbeit Apple dabei half. Zu einem der profitabelsten Unternehmen der Welt zu werden," heißt es weiter im Brief der SACOM.
Die Organisation SACOM hat in den vergangen Jahren wiederholt Berichte über Arbeitsbedingungen bei Foxconn und anderen Zulieferern veröffentlicht und darin den Manufakturen vorgeworfen, ihren Arbeitern bei zu hoher Arbeitszeit zu geringe Löhne zu bezahlen und sie Gesundheitsrisiken auszusetzen. Apple hat im Februar eine unabhängige Untersuchung der Arbeitsbedingungen in seiner Lieferkette durch die Fair Labor Association (FLA) angekündigt, in der jüngsten Version seines Supplier Responsibility Reports beschreibt Apple konkrete Verbesserungen.





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