1022725

Ex-Angestellter verklagt Apple wegen nicht bezahlter Überstunden

07.08.2009 | 10:55 Uhr |

Ein ehemaliger Mitarbeiter verklagt Apple, weil das Unternehmen Überstunden nicht angemessen bezahlt haben soll. Angestellte arbeiten laut der Klage mehr als 40 Stunden pro Woche und erhalten keinen Ausgleich.

Der leuchtende Apfel ist das Wahrzeichen des Apples Stores
Vergrößern Der leuchtende Apfel ist das Wahrzeichen des Apples Stores

Ein früherer Angestellter Apples hat seinen ehemaligen Arbeitgeber fordert Entschädigung für angeblich nicht ausgezahlte Überstunden. Mit einer Klage beim Bezirksgericht Miami will der Ex-Mitarbeiter seine Überstunden anerkennen lassen. Er behauptet, dass Apple die Angestellten mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten lasse, ohne dies auszugleichen.

In den USA gelten ähnliche Gesetze wie in Deutschland. Der "Fair Labor Standard Act" regelt dort Überstundenausgleich und Mindestlohn. Ähnlich wie in der Bundesrepublik sind leitende Angestellte ("Exempt Employees") von einigen Regelungen, die für normale Arbeitnehmer gelten, ausgeschlossen, so auch von Arbeitszeitregelungen. Es ist nicht bekannt, in welcher Position der Kläger gearbeitet hat. Ob er beispielsweise in einem Apple Store gearbeitet hat oder eine andere Funktion hatte. Ebenso ist unklar, ob er ein "Exempt"-Angestellter war oder nicht.

Die Klageschrift umfasst laut Apple Insider vier Seiten und enthält weitere Nebenkläger. Genaue Angaben zur Zahl der nicht bezahlten Überstunden gibt es in der Klage nicht. Die Kläger fordern den 1,5-fachen Stundenlohn für Überstunden, einem in den USA weit verbreiteten Satz. Apple hat bislang weder öffentlich noch formell bei Gericht auf die Klage reagiert.

Info: Apple Insider

0 Kommentare zu diesem Artikel
1022725