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Georgetown will den Apple Store so nicht

15.01.2009 | 12:32 Uhr |

Gleich zum dritten Mal wird Apples Umbau-Design in Washington abgelehnt

Lokale Medien in Washington sind sich einig, dass es für Pläne für den neuen Apple Store im elegantesten Viertel der amerikanischen Metropole nicht gut aussieht. Die berichten zum Beispiel die Studentenzeitung der Georgetown Universität The Hoya , und weitere Lokalblätter wie The Georgetown Current und die Kolumne von Raw Fisher in The Washington Post .

Bereits im Dezember 2008 lehnte die beratende Nachbarschafts-Kommision von Georgetown den dritten Vorschlag für den Umbau von Apples Immobilie in 1229 Wisconsin Avenue ab. Die Begründung lautet die Neuentwicklung sei zu modern für die Einkaufsmeile aus dem 18ten Jahrhundert. Vor anderthalb Jahren hat Apple 13,4 Millionen US-Dollar für das Anwesen bezahlt, dass zum ersten Apple Store in der amerikanischen Hauptstadt ausgebaut werden soll. Der Laden, in dem vorher ein FCUK-Gechäft war, steht seitdem leer. (Die benachbarten Vororte in Virgina und Maryland bieten bereits Apple Stores.)

Sowohl Fisher von The Post als auch weitere Reporter betonen, dass in der gleichen Einkaufsmeile bereits eine ganze Reihe moderne Fassaden eingebaut wurden und dass Apples Architektur in Soho in New York und Regent Street in London erfolgreich integriert wurde und das historische Flair der Gegend erhalten hat.

The Current hingegen behauptet in seiner rätselhaften PDF-Publikation - übrigens ohne jegliche Berufung auf Quellen - folgendes: "Die beiden (Soho und Regent Street) Fassaden standen unter Denkmalschutz und wurden dementsprechend erhalten, wohingegen in Wisconsin Avenue Abriss geplant ist."

Cyrus Farivar von der Macworld stellt daher die dringende Frage: "Warum stellt Georgetown oder Washington D.C. nicht einfach die Fassade auch unter Denkmalschutz und der Apple Store kann unter dieser Auflage endlich einziehen?" Damit sollten doch alle Seiten glücklich und zufrieden sein.

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