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Ars Technica testet Aperture

06.12.2005 | 00:21 Uhr |

Mit gewohnter Gründlichkeit hat die Website Ars Technica Apples neuesten Software-Streich untersucht.

Aperture-Seminare
Vergrößern Aperture-Seminare

Während hierzulande langsam die ersten vorbestellten Aperture-Pakete eintrudeln und Apple diese Woche auf zwei Veranstaltungen in München und Hamburg Interessenten auf das neue Programm einstimmt, hat die Begeisterung der Tester von Ars Technica einen deutlichen Dämpfer erhalten. Sehr detailliert untersuchen sie alle Funktionen und Fähigkeiten und vergleichen die Qualität der Bildmanipulationen mit denen von Photoshops Raw Converter. Und das Ergebnis dürfte Apple wenig gefallen. Wörtlich heißt es im Fazit:

Wenn sie (die Software) das Versprechen, schnell und fehlerlos zu sein, einlösen würde, wäre sie ein Traumpaket. So ist sie eine teure und fragwürdige Alternative zu Camera Raw, der kostenlosen Erweiterung zu Photoshop und Bridge, die dank Stapelverarbeitung bessere Ergebnisse in deutlich weniger Zeit bringt. Bei einem Preis von 500 US-Dollar (Photoshop selbst kostet in den USA 750 US-Dollar) gibt es keine Entschuldigung dafür, professionelle Notwendigkeiten zu ignorieren wie ein hochqualitatives Tool zum Schärfen, DNG-Export oder so grundlegende Dinge wie Kurven, einen Sampler für RGB-Messwerte oder das Zurückhalten von EXIF-Informationen bei der Ausgabe....

Ich wäre gerne von Dingen wie den Instant Books und dem Leuchttisch begeistert, aber so lange Basistechnologien in Aperture fehlerhaft sind, kann sie (die Software) nicht der Imaging Hub sein, der er gerne wäre, führt der Tester sein ernüchterndes Fazit vor um letztendlich vom Kauf klar abzuraten.

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