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Artec Group: Neuer High-End 3D-Scanner Artec Spider

22.04.2013 | 11:09 Uhr |

Mit Artec Spider präsentiert der 3D-Spezialist in Stuttgart auf der Control vom 14.5.-17.5.2013 einen handgeführten 3D-Scanner der neuen Generation.

Dank außergewöhnlicher Genauigkeit und Auflösung können mit Spider selbst scharfe Kanten und kleine Objekte gescannt werden - innerhalb von Minuten sind auch komplexe Gebilde digitalisiert und in ein CAD-System importiert, beschreibt der Anbieter seinen neuen 3D-Scanner, den er im Mai auf der Control-Messe in Stuttgart offiziell vorstellen will. Der Name Spider hat einen speziellen Grund: Wie eine Spinne hat Artec Spider mehrere Augen. Damit eigne der Artec Spider sich ideal zum Scannen von Objekten mit vielen kleinen Details wie etwa Gussformen, Leiterplatten oder fein gravierten Münzen. Scharfe Kanten und komplizierte Formen stellen mit ihrer Geometrie grundsätzlich hohe Anforderungen an die Präzision und Auflösung eines optischen 3D-Scanners. Artec Spider betrachtet der Hersteller hierfür als die perfekte Lösung für alle Anwendungen rund um Entwicklung, Konstruktion (CAD) und Fertigungstechnik (CNC), sei es im Rapid Prototyping oder in der Qualitätskontrolle. Auch in Bereichen wie Denkmalpflege und Grafikdesign, in Medizin, Automobilbau oder in Luft- und Raumfahrt ist die Artec-Technologie anzutreffen.

Als spezielle Funktionen bietet der leichte, handgeführte 3D-Scanner Artec Spider nach Angaben des Anbieters eine hohe  Auflösung (bis zu 0,15 Millimeter) und hohe Präzision (0,03 - 0,05 Millimeter);  keine Marker, keine manuelle Ausrichtung stören während der Nachbearbeitung. Dazu kommen Farberkennung und  Erkennung scharfer Kanten sowie komplexer Objektdetails. Ferner eine längere Laufzeit dank des Artec-Akkus sowie Scannen und Datenfusion in Echtzeit.

Nähere Informationen inklusive Videos zu den Vorgängermodellen wie Artec Eva erhält man etwa auf der Homepage von RSI in Oberursel . Ein kleiner Nachteil für Mac-Anwender: Die Software Artec Studio 9.1 (500 Euro) gibt es bislang nur für Windows-Systeme. Allerdings sind die Mindestanforderungen   (ab Intel Core 2 Duo, 2 GB Arbeitsspeicher sowie eine Nvidia Geforce 9000+ und mindestens Windows XP) nicht allzu hoch, so dass die Software vermutlich auch im Rahmen einer Virtualisierungslösung wie Parallels Desktop oder VMware Fusion auf dem Mac beziehungsweise erst recht nach einem Start von Windows mit Boot Camp auf dem Apple-Rechner laufen sollte.

Der Preis wird voraussichtlich bei 20.000 US-Dollar liegen, Vorbestellungen lassen sich bereits ab Mai bei den Fachhändlern im deutschsprachigen Raum (neben RSI auch Antonius Köster ) vornehmen.

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