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Arthur C. Clarke ist tot

19.03.2008 | 11:36 Uhr |

Arthur C. Clarke war weit mehr als nur der Autor von ”2001 – A Space Odyssey”, das Stanley Kubrick verfilmt hatte. Clarke war darüber hinaus Wissenschaftler, Journalist, Schriftsteller und Visionär.

Arthur C. Clarke wurde 1917 in England geboren und studierte später Mathematik und Physik in London. Schon früher hatte er damit begonnen, futuristische Abenteuergeschichten zu schreiben. Der Durchbruch gelang ihm, als Stanley Kubrick nach einer Vorlage von Clarke den Film ”2001 – Odyssee im Weltraum” ins Kino brachte (1968). Clarke hat zahlreiche Sachbücher und Romane mit Science- und Science-Fiction-Themen veröffentlicht. Schon früh sagte er Kommunikation per in der Erdumlaufbahn stationierten Satelliten voraus. Seit 1956 lebte Clarke vorwiegend in Sri Lanka, wo er in der Nacht zum Mittwoch in einem Krankenhaus an akuter Atemnot verstorben ist. Seit einigen Jahren bereits war der Schriftsteller nach einer Kinderlähmungsinfektion an den Rollstuhl gefesselt. Sir Arthur C. Clarke hatte zahlreiche Auszeichnungen und Ehrentitel erhalten, darunter auch den als ”Commander of the Order of the British Empire (CBE)”. Die Computertechnologie hat er zwar nur indirekt beeinflusst, doch schon der legendäre Supercomputer HAL 9000 auf dem Raumschiff Discovery in ”2001” soll nach esoterischer – von Clarke nicht bestätigter – Interpretation eine versteckte Anspielung auf ”IBM” (wenn man jeweils einen Buchstaben im Akronym des IT-Giganten zurückzählt) gewesen sein. Sicher ist, dass ”HAL” für Heuristically programmed Algorithmic Computer steht. Und sein berühmter Ausspruch ”Jede hinreichend fortgeschrittene Technologie lässt sich nicht von Magie unterscheiden” dürfte Generationen von Computerfreaks inspiriert haben – nicht zuletzt die Entwickler von Apple und Macs in Cupertino.

Info: The Arthur C. Clarke Foundation

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