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Stiftung Warentest unterzieht das iPhone 6 Plus einem Belastungstest

18.11.2014 | 08:28 Uhr |

Schon seit dem Start des iPhone 6 und iPhone 6 Plus gibt es zahlreiche Berichte, in denen sich Nutzer der neuen Apple-Smartphones darüber beklagen, dass sich – vorrangig das iPhone 6 Plus – verbiegt. Die Stiftung Warentest will nun ermittelt haben, ob und wann das iPhone „die Biege macht“.

Nun allerdings hat sich auch die Stiftung Warentest einigen Geräten angenommen und diese ausführlich unter die Lupe genommen. Beim Härtetest wird allerdings nicht nur das iPhone 6 Plus von Apple einer Belastungsprobe unterzogen, sondern noch viele weitere Geräte.

Das Schöne an diesem Test: Es geht nicht darum, bei welcher Last oder welchem Druckpunkt sich das Smartphone biegt und ob es das tut, sondern ob das Mobilgerät stattdessen im Alltag bestehen kann. Statt Tests durchzuführen, die kaum ein Mensch braucht, geht es bei der Stiftung Warentest viel eher darum festzustellen, ob das jeweilige Smartphone im Alltag gut und vor allem ohne Schäden zurechtkommt.

Insgesamt wurden sieben Geräte getestet, die von den Herstellern Apple, Sony, Samsung und LG stammen. Auf allen Geräten wurde ein Dehnungsmessstreifen geklebt, der – wie der Name vermuten lässt – beweisen soll, ob und wie weit sich die Geräte beim „Hosentaschen-Belastungstest“ gebogen haben.

Das Fazit ist recht einleuchtend: Bei enormer Belastung im Alltag bzw. „nur unter extremen Bedingungen“ ist es dem Test zufolge möglich, eines der getesteten Smartphones in der Hosentasche zu verbiegen. Grundsätzlich ist das Verbiegen natürlich möglich, daher sollten Anwender das Smartphone keinesfalls in der Rücktasche der Hose transportieren, schon gar nicht, wenn sie sich hinsetzen. In der Vordertasche wiederum sei die Belastung laut Stiftung Warentest nicht so stark, hier konnten keinerlei Dauerschäden festgestellt werden.

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