Audio-Codec Ogg Vorbis 1.0 ist fertig
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Entwicklergemeinschaft Xiph Foundation hat die Version 1.0 des Audio-Codecs "Ogg Vorbis" herausgebracht. Die Open-Source-Software komprimiert laut Xiph bei vergleichbarer Klangqualität wesentlich besser als herkömmliche Methoden. Demnach sind die Sound-Dateien mit der Dateiendung "ogg" nur etwa halb so groß wie zum Beispiel MP3-Files.
Ogg Vorbis 1.0 enthält Encoder und Decoder, für deren Nutzung keine Lizenzgebühren anfallen. Außerdem gibt es Tools für die Produktion von Audio-Streams. Die Software, die in Versionen für Windows, Linux, Unix, Mac-OS und Be-OS verfügbar ist, ermöglicht das Erstellen von Dateien mit variablen und fixen Bitraten von 16 Kilobit/s bis zu 128 Kilobit/s pro Kanal. Zahlreiche Programme unterstützen den Open-Source-Codec, unter anderem der populäre Audio-Player "Winamp" ab der Version 2.80.
Bereits im Juni 2002 hat On2 Technologies angekündigt, die Xiph-Technologie in das eigene Video-Kompressionsverfahren "VP3" zu integrieren, das ebenfalls quelloffen ist. On2 hatte in der Vergangenheit immer wieder die MPEG LA kritisiert, die das Streaming-Verfahren MPEG 4 entwickelt hat. Dem Hersteller ist vor allem die geplante Einführung von Lizenzgebühren für MPEG-4-komprimierte Inhalte ein Dorn im Auge (Computerwoche online berichtete). (lex)
Ogg Vorbis 1.0 enthält Encoder und Decoder, für deren Nutzung keine Lizenzgebühren anfallen. Außerdem gibt es Tools für die Produktion von Audio-Streams. Die Software, die in Versionen für Windows, Linux, Unix, Mac-OS und Be-OS verfügbar ist, ermöglicht das Erstellen von Dateien mit variablen und fixen Bitraten von 16 Kilobit/s bis zu 128 Kilobit/s pro Kanal. Zahlreiche Programme unterstützen den Open-Source-Codec, unter anderem der populäre Audio-Player "Winamp" ab der Version 2.80.
Bereits im Juni 2002 hat On2 Technologies angekündigt, die Xiph-Technologie in das eigene Video-Kompressionsverfahren "VP3" zu integrieren, das ebenfalls quelloffen ist. On2 hatte in der Vergangenheit immer wieder die MPEG LA kritisiert, die das Streaming-Verfahren MPEG 4 entwickelt hat. Dem Hersteller ist vor allem die geplante Einführung von Lizenzgebühren für MPEG-4-komprimierte Inhalte ein Dorn im Auge (Computerwoche online berichtete). (lex)




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