1021929

Apple erneuert Logic und Final Cut Studio

24.07.2009 | 07:36 Uhr |

Apple stellt die neunte Generation seiner Musiker-Software Logic vor. Logic Pro, Mainstage und Soundtrack Pro bekommen mehr Funktionen. Auch die Videoschnittsoftware Final Cut bekommt ein Update, auf Version 7.

Apples Profi-Audio-Software bekommt einige neue und interessante Funktionen für Musiker.
Vergrößern Apples Profi-Audio-Software bekommt einige neue und interessante Funktionen für Musiker.

Mehr als 200 neue Funktionen verspricht Apple für Logic Studio. Die Multitrack-Audio-Software Logic Pro und das Live-Tool Main Stage sollen dabei am meisten profitieren. Aber auch das Video-Nachvertonungs-Tool Soundtrack wurde verbessert.

Logic Pro bekommt einen neuen Amp-Designer und ein Pedalboard, mit dem sich Gitarristen Ihren Lieblingssound zusammenstellen können. 25 klassische Verstärker und 25 Gitarrenboxen sind als Presets abrufbar und lassen sich beliebig kombinieren. Laut Apple soll sich damit ein echtes "Röhrenfeeling" einstellen. Die Einstellmöglichkeiten erlauben sogar den Einsatz von verschiedenen Mikrofonen und deren Position im 3D-Raum.

30 Bodeneffekte stehen ebenso zur Verfügung. Auch sie lassen sich beliebig kombinieren und etwa in der Reihenfolge verändern.

Timing anpassen mit Flex Time

Die neue Funktion Flex Time soll Eingriffe in das Timing und die Geschwindigkeit von aufgenommenen Songs erlauben. Das soll nicht nur für die Schlagzeugspuren, sondern auch für andere Instrumenten- und sogar Gesangsspuren funktionieren. Eine Quantisierungs-Funktion soll dabei sogar ganze Songs im Timing anpassen oder korrigieren können. Sämtliche Timing-Anpassungen laufen dabei non-destruktiv und in Echtzeit ab.

Mainstage

Das Live-Tool Mainstage bekommt ein Playback-Plugin, das eine ganze Band im Hintergrund simuliert. Mit dem Loopback-Plugin soll ein einzelner Musiker live Spuren aufnehmen und direkt dazu spielen können.

Soundtrack

Soundtrack 3 enthält nun so genanntes Voice leveel Matching. Dabei wird die Lautstäreninformatin einer Sprachspur eines Clips analysiert und auf einen andern Clip übertragen. Lautstärkeunterschiede von Kommentarspuren sollen damit der Vergangenheit angehören.

Auch Logic Express - die abgespeckte Logic-Version - wurde erneuert. Dort gibt es nun ebenfalls die neue Flex Timig Funktion.

Die in deutscher Sprache lokalisierten Versionen sollen ab September erhältlich sein. Logic Studio kostet 400 Euro, das Upgrade bekommt man für 200 Euro. Logic Express 9 ist für 200 Euro zu haben.
Videoschnittsoftware

0 Kommentare zu diesem Artikel
1021929