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Magazin der Süddeutschen zeigt Extra-Inhalte per iPhone

19.08.2010 | 13:25 Uhr |

Das SZ-Magazin experimentiert mit "Augmented Reality" per Smartphone. Wer mit iPhone und Co. auf das Heft schaut, sieht Inhalte, die andere Leser nicht sehen.

SZ Magazin iPhone
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Dies ist ein Experiment, das es laut SZ-Magazin noch nie bei einem Heft gab: Zusatzinhalte, die man per Augmented Reality über ein Smartphone sehen kann. Wer mit einem iPhone oder Android-Handy über die Ausgabe 33 des Magazins fährt, sieht auf einigen Seiten versteckte Inhalte auf dem Handydisplay.

So nimmt Sandra Maischberger auf dem Titelblatt die Hände vom Gesicht und bei Lena Meyer-Landruts schweigender Fotostrecke ("Sagen Sie jetzt nichts") tauchen Sprechblasen auf. Auch bei einem Rätsel tauchen zusätzliche Inhalte auf. Insgesamt sind es fünf Seiten, die zum Leben erwachen. Nutzer brauchen dazu neben der entsprechenden Ausgabe die App "Junaio", die es im App Store und im Android Market gibt.

Noch ist dies mehr ein Experiment. In Zukunft könnten Redaktionen und Verlage möglicherweise öfter zu derartigen Verknüpfungen zwischen gedruckten Heften und digitalen Inhalten greifen, um den Lesern mehr Lust auf Printtitel zu machen.

Link: SZ-Magazin

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