IBM Research hat einen Prototyp für eine Augmented Reality-App entwickelt, mit dem sich Produktdaten wie Kalorien oder Inhaltsstoffe über die iPhone-Kamera einblenden lassen.
IBM Research hat laut einem Bericht von Mashable einen Prototypen für eine App entwickelt, mit der Smartphone-Besitzer künftig per Augmented Reality shoppen gehen können. Auf der Basis dieses Prototypen kann der Einzelhandel eigene Apps programmieren und diese mit ihrem eigenen Marken-Logo versehen.
Das Prinzip funktioniert folgendermaßen: Der Nutzer fokussiert mit der iPhone-Kamera im Supermarkt ein bestimmtes Produkt, beispielsweise eine Müsli-Packung oder einen Joghurt. Anschließend bekommt er Informationen zu dem Produkt, wie beispielsweise Kalorien oder Nährstoffe angezeigt. Besonders für Allergiker ist diese Funktion von Vorteil: So bekommen Kunden künftig im Supermarkt alle diejenigen Produkte eingblendet, die keine Laktose oder Nüsse enthalten - ohne lästiges Suchen.
Beim Download der App muss der Nutzer vorher ein individuelles Profil erstellen, in dem er seine Vorlieben wie "wenig Fett/Kalorien" oder Allergien einträgt.
Die Daten laufen über IBM Smarter Commerce. Mashable schreibt allerdings nicht, mit welcher Technik die Software die Informationen aus den Produkten zieht. Möglicherweise werden dafür bestimmte QR-Codes an die Verpackung gebracht.
Inzwischen gibt es viele Apps, die Augmented-Reality unterstützen. Die Informationen werden dabei entweder über das GPS-Signal oder durch Marker, also spezielle Codes, gespeist.










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