Von Import Import - 29.12.2006, 07:00

August: Im Zeichen der WWDC

Neue Macs auf der WWDC +++ Apple zeigt Mac-OS X 10.5 Leopard +++ Apple ruft 1,8 Millionen Laptop-Batterien zurück

Neue Macs auf der WWDC

Auf der WWDC in San Francisco stellt Apple neue Macs vor. Der neue Mac Pro arbeitet mit Intels Server-CPU Xeon 5100. Neben den Profi-Macs, die nun offiziell auf den Namen „Mac Pro“ hören, gibt es neue Apple-Server. Die Xserve-Reihe verwendet ebenfalls den Xeon 5100 von Intel.
Neu ist die Auswahl der Konfigurationen. Es gibt nur noch eine einzige Standard-Konfiguration des Mac Pro. Alle weiteren Ausstattungsmerkmale passt man im Apple-Store per Build-to-Order an. Apple wirbt damit, dass insgesamt fast fünf Millionen Konfigurationsmöglichkeiten zur Auswahl stehen.
Die Grundkonfiguration kostet 2.450 Euro und arbeitet mit 2,66 GHz Takt, wobei zwei Xeon-Chips zum Einsatz kommen. Insgesamt arbeiten also vier Kerne im Mac Pro. Man kann allerdings auch Konfigurationen mit 2 GHz (290 Euro billiger) oder mit 3 GHz (plus 780 Euro) bekommen.
Ein Gigabyte RAM ist in der Standardkonfiguration bereits enthalten. Bis zu 16 Gigabyte sind möglich (plus 5.550 Euro). Als Grafikkarte kommt eine Nvidia Geforce 7300 GT mit 256 MB Video-RAM zum Einsatz, man kann sich jedoch gegen Aufpreis eine ATI Radeon X1900 (plus 340 Euro) oder eine Geforce FX 4500 (plus 1.600 Euro) einbauen lassen. Letztere gibt es bereits seit einiger Zeit für die G5-Power-Macs.
Die Geforce 7300 GT unterstützt den Anschluss von zwei Monitoren, wobei einer davon auch das 30 Zoll Cinema Display sein kann. Will man zwei 30-Zoll-Displays betreiben, muss man auf die ATI Radeon X1900 oder die Nvidia Quadro FX 4500 zurückgreifen.

Das Gehäuse

Das Gehäuse hat Apple optisch kaum überarbeitet. Nach wie vor kommen die Profi-Macs in dem vom Power Mac G5 her bekannten Aluminium-Look. Auffällig von außen ist jedoch zunächst der Slot für ein weiteres optisches Laufwerk. Damit lässt sich ein zweiter DVD-Brenner oder gar ein Blu-Ray-Laufwerk problemlos nachrüsten. Zum Thema Blu-Ray respektive HD-DVD sagt Steve Jobs auf seiner Keynote allerdings kein Wort.
Die Anschlüsse an der Frontseite hat Apple ebenfalls erweitert. Statt eines USB- und eines Firewire-Ports gibt es nun einen Firewire-800-, einen Firewire-400- und zwei USB-2.0-Ports. Auf der Rückseite finden ebenfalls ein Firewire-800-, ein Firewire-400- und weitere drei USB-2.0-Ports. Zwei Anschlüsse für Gigabit-Ethernet sind, wie schon beim G5, mit von der Partie. Airport Extreme und Bluetooth 2.0 +EDR gibt es allerdings – ebenfalls wie gehabt – nur gegen Aufpreis (50 respektive 30 Euro).
Schade: auf die Infrarot-Fernbedienung „Apple Remote“ muss man beim Profi-Mac verzichten. Einen Infrarot-Sensor hat der Mac-Hersteller nicht integriert, man kann ihn auch nicht nachrüsten.
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