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Aus Freund wird Feind

24.11.2005 | 15:15 Uhr |

Vermehrt missbrauchen Hacker nicht mehr Schlupflöcher in Betriebssystemen, sondern starten ihre Feldzüge in fremde Rechner über Antivirensoftware und Abspielprogramme.

Spiegel Online analysiert in einem jüngsten Bericht die Forschungsergebnisse des amerikanischen SANS-Instituts. Dabei geht es um eine Liste der 20 größten Sicherheitslücken in Computersystemen. Auffallend sei, dass die Hacker vermehrt Schlüpflöcher in Antivirenprogrammen und Media-Playern suchten, so Rohit Dhamankar, Projektmanager des Berichtes. Ausgerechnet Virenschutzsoftware sei dabei von den Hackern besonders beliebt. Ständige Sicherheitsupdates der großen Betriebssystemanbieter wie Microsoft und Apple würden die Hacker zu diesen Schritten zwingen. Letzen Endes sei vor allem die weite Verbreitung einer Software Voraussetzung für einen erfolgreichen Hack in großem Stile.

Erst vor kurzem hatte das Sicherheitsunternehmen eEye Digital Security auch in den Windowsversionen von Quicktime und iTunes Sicherheitslücken entdeckt – Macwelt berichtete darüber.

Nach wie vor wird die ruhmlose Liste der „Worst 20“ von Microsoft mit dem Betriebssystem Windows und dem Browser Internet Explorer angeführt. Aber auch die Mozilla-Browserfamilie und Apples Mac-OS bleiben nicht außen vor, wenngleich sie sich auch mit den hinteren Plätzen „begnügen“ dürfen.

Info: Spiegel Online

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