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Ausgabevolumen beim Google-IPO höher als erwartet

24.08.2004 | 10:02 Uhr |

Die Konsortialbanken haben beim Google-Börsengang letztendlich doch noch einen guten Schnitt gemacht.

Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, haben die Investment-Banken ihre Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) ausgeübt. Damit waren sie in der Lage, weitere 2,9 Millionen Aktien von Google und Altaktionären zu erwerben. Den Banken stand es dabei frei, die Papiere zum Emissionspreis von 85 Dollar auszugeben oder zu behalten und unmittelbar mit Gewinn weiter zu verkaufen - die wahrscheinlichere Option bei einem Aktienkurs von 108,31 Dollar am vergangenen Freitag.

Mit der Ausübung des Greenshoes wurden beim Google-IPO (Initial Public Offering) insgesamt 22,5 Millionen Aktien verteilt, das Volumen des Börsengangs kletterte um rund 250 Millionen auf 1,9 Milliarden Dollar. Ein Sprecher von Google wollte den Bericht allerdings nicht kommentieren. (mb)

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