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Ausgliederung

18.09.1998 | 00:00 Uhr |

Im zweiten Quartal 1999 will Bayer sein Tochterunternehmen Agfa, an dem der Chemiegigant eine hundertprozentige Beteiligung hält, an die Börse bringen und bis zu 75 Prozent seiner Anteile verkaufen. Voraussetzung sei jedoch, daß die Börsensituation zu diesem Zeitpunkt vorteilhaft ist. Der Aufsichtrat von Bayer hat jetzt diesem vom Vorstand getroffenen Entscheidung zugestimmt. Als Gründe für die Trennung von Agfa gibt Bayer die unterschiedlichen Betätigungsfelder der beiden Firmen an. Durch den Verkauf solle Agfa mehr Freiraum erhalten, um sich als führendes Prepress-Unternehmen weiter entwickeln zu können. Außerdem habe Bayer durch die Einnahmen aus dem Verkauf neue Möglichkeiten, seine zentralen Geschäftsbereiche Chemie und Medizin zu stärken. th

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