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Australier wechseln zuerst

22.02.2005 | 13:00 Uhr |

Der durch den iPod ausgelöste Halo-Effekt, auf den Apple die letzten Monate immer stärker hoffte, ist nach Ansicht der Marktforscher von IDC tatsächlich eingetreten, zumindest in Australien.

Down under konnte der Mac-Hersteller im vierten Quartal des Jahres 2004 seine Verkäufe um 49,1 Prozent steigern, der Marktanteil kletterte von drei Prozent auf 4,1 Prozent. Laut IDC-Analyst Michael Sager zeigen die Zahlen, dass der Halo-Effekt, bei dem die Windows-Anwender unter den iPod-Käufern durch das Apple-Gerät zum Wechsel der Systemwelt gebracht werden, in Australien funktioniere. Zwar sei Apple in Australien in großen Handelsketten häufiger präsent als noch vor wenigen Jahren, dies allein könne jedoch nicht der Grund für den starken Anstieg des Marktanteils sein. Der Halo-Effekt werde auch im wichtigsten Markt in den USA einsetzen, zumal Apple mit seiner eigenen Ladenkette ein großes Publikum anspreche.

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