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Australischer Hack: iCloud ist laut Apple nicht die Ursache gewesen

29.05.2014 | 12:11 Uhr |

Vorige Woche erhielten iPhone- und iPad-Besitzer in Australien eine Meldung, dass das Gerät gesperrt sei und dass sie doch bitte 100 US-Dollar Lösegeld auf ein PayPal-Konto bezahlen sollen.

iCloud soll nun laut Apple definitiv nicht die Ursache des Hacks gewesen sein. Es heißt, dass der iCloud-Dienst in keiner Weise gehackt wurde . Stattdessen haben die Hacker scheinbar Zugang zum iCloud-Dienst erlangt, indem sie an die Passwörter gelangten, die die Nutzer für mehrere Dienste verwendeten. „Apple nimmt die Sicherheit sehr ernst. iCloud ist in diesem Vorfall nicht gefährdet gewesen.“, so Apple in einer offiziellen Stellungnahme. Dennoch rät das Unternehmen aus Cupertino den Besitzern vom iPad, iPhone und Mac, dass die iCloud-Passwörter geändert werden sollten, um einen Hack auszuschließen, sofern Kriminelle bereits an die iCloud-Daten (durch gleiches Passwort auf anderen Seiten) gelangt sind. Ansonsten gibt es noch keine großen Erkenntnisse, wie es den Hackern aus Australien möglich war, die Geräte zu sperren, um anschließend Lösegeld zu fordern.

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