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iMessage-Patent gegen skurrile Autokorrekturen

29.04.2016 | 10:41 Uhr |

Schon bald könnte eine neue Technik der Autokorrektur in Apples iMessage ihr Potential für Missverständnisse nehmen.

Der Erfinder der Autokorrektur ist bekanntlich ein Astloch, aber mit missverständlichen Korrekturen, die harmlose Worte mit oder auch ohne Tippfehler in den Sinn entstellende Neologismen oder Beleidigungen verwandeln, soll nach einem Apple-Patent bald Schluss sein. In einer iMessage soll künftig der Empfänger sehen können, ob eines der Worte automatisch korrigiert wurde. Dieses ist markiert und mit einem Tipp darauf lassen sich alternative Schreibweisen sehen - nicht aber, was der Absender (falsch) getippt hat, aber womöglich ist ja das Wort darunter, das er wirklich meinte. Wann das Patent Bestandteil von iOS und OS X wird, ist nicht bekannt, wir hoffen aber darauf, dass Apple schon mit iOS 10 und MacOS 12 davon Gebrauch machen wird.

Die automatische Rechtschreibkorrektur ist zwar enorm praktisch, wenn man sich um den einen oder anderen Buchstaben vertippt, was insbesondere auf virtuellen Tastaturen leicht passiert. Doch kann sie zu reichlich komischen Dialogen führen, vor allem dann, wenn Autocorrect ein Wort noch nicht kennt. In der Redaktion der Macwelt lachen wir uns auch nach Jahren noch krumm über eine Korrektur, die dem zugegebenermaßen grammatisch nicht ganz korrekten Wort "benchmarken" galt: "Bis du im Testcenter schon fertig mit dem Beschnarchen des Macbook?" Wobei wir die Korrektur "beschnarchen" leider auch nicht im Duden finden konnten. Dort ist auch keine Rede von einem "Aasmalbuch", das uns unser Mac konsequent aus dem "Ausmalbuch" macht. Aber Sie kennen bestimmt auch die ein oder andere skurrile Korrektur?

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