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Automator und Tiger

29.04.2005 | 18:00 Uhr |

Mit Automator kann jeder selbst am Mac komplette kleine Workflows erstellen, Xcode 2 hat Apple stark weiter entwickelt.

Programmieren mit der Maus: Automator zeigt links eine lange Liste der bekannten Programme und verfügbaren Aktionen, die man mit der Maus im rechten Bereich zu Abläufen kombiniert.
Vergrößern Programmieren mit der Maus: Automator zeigt links eine lange Liste der bekannten Programme und verfügbaren Aktionen, die man mit der Maus im rechten Bereich zu Abläufen kombiniert.
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Der Clou in Sachen Programmentwicklung mit Tiger ist Automator, ein Schritt-für-Schritt-System, mit dem Apple auch für Nicht-Programmierer eine Art Modulbaukasten zur Automatisierung regelmäßig wiederkehrender Aufgaben bereithält.

Die Bibliothek von Automator bietet zahlreiche einfache Befehle aus diversen Programmen, so genannte "Aktionen" an. Das kann zum Beispiel die Anweisung an den Finder sein, ausgewählte Dateien zu kopieren, oder die an das Programm Vorschau, ein Bild ins TIFF-Format zu wandeln. Dabei ist Automator prinzipiell nicht auf Apple-Applikationen beschränkt. Es steht Entwicklern frei, Aktionen für ihre Software zu schreiben, was die Auswahl an Befehlen in den nächsten Wochen deutlich erweitern dürfte.
Automator zeigt die Programme und zugehörigen Aktionen übersichtlich in zwei Listen an. Die einzelnen Aktionen lassen sich mit der Maus zu einer Sequenz zusammenfügen, einem "Arbeitsablauf", indem man sie in den rechten Bereich des Automator-Fensters zieht. Den Ablauf kann man als Automator-Dokument oder als eigenständiges Programm speichern und später im Finder starten.

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