2057846

BMW: Vom i3 zum Apple iCar

05.03.2015 | 15:48 Uhr |

BMW baut das iCar. Dieses Gerücht elektrisiert die Auto-Branche. Und das sagenumwobene Apple Auto würde bereits in Form eines Vorläufers existieren - gemeint ist der BMW i3.

Apple plant angeblich ein eigenes Auto . Dieses Gerücht bewegt seit einigen Tagen die Automobil-Branche und hat bereits so mancher Neu-Vorstellungen auf dem Genfer Autosalon die Show gestohlen. Und nun folgt in diesem Zusammenhang der nächste Hammer (wenn auch nur als unbestätigtes Gerücht): Laut Auto, Motor und Sport (AMS) existiert unter Umständen sogar schon ein Vorläufer des Apple Autos. Der BMW i3 nämlich. Und BMW soll dann auch das endgültige Apple Auto alias iCar bauen.

Laut der AMS führen Apple und BMW bereits „intensive Gespräche über eine enge Zusammenarbeit.“

BMW i3 Rex im Test: Taugt der Elektro-Flitzer für den Alltag?

Der AMS zufolge imponiere Apple, „dass BMW beim Bau eines Elektroautos mit dem i3 einen ganz neuen Weg gegangen ist." Apple fand das kompromisslose Vorgehen von BMW, das sich doch deutlich von der zögerlichen Vorgehensweise von Audi, VW oder Mercedes-Benz unterscheidet und eher dem Weg von Tesla entspricht, „mutig“. Das soll ein BMW-Manager gegenüber der AMS gesagt haben.

Stellt sich die Frage, ob der i3 zum Apple Auto weiter entwickelt wird oder ob Apple und BMW gemeinsam ein neues Auto entwickeln könnten. Sollte das iCar tatsächlich auf dem jetzigen BMW i3 basieren, dann stünden die beiden Unternehmen jetzt vor der Herausforderung „wie man das Apple-Betriebssystem in den i3 integrieren könnte.“ Damit „nicht nur iPhone, Apple-Uhr, iPad, Laptop und Mac-Rechner miteinander kommunizieren und Daten austauschen, sondern darin auch das Auto mit seinen Verbrauchs- und Bewegungsdaten eingebunden werden könnte“, so die AMS.


Damit würde Apple aber Einblick in Unternehmensgeheimnisse von BMW bekommen, also Details wie beispielsweise zum Antriebsmanagement von BMW erfahren. Andererseits könnte BMW von einem riesigen Image-Schub profitieren und neue – jüngere – Zielgruppen erschließen. Gerade jüngere Menschen, vor allem in Großstädten, wenden sich immer mehr vom Auto als Statussymbol ab und verzichten ganz auf ein eigenes Fahrzeug. Hier müssen die Automobil-Hersteller gegensteuern und ein Image-trächtiges iCar von BMW wäre dafür perfekt. Das Apple-BMW-i3-iCar könnte man dann vielleicht im Apple-Store kaufen und in den BMW-Werkstätten warten und reparieren lassen. Apple müsste dann – im Unterschied zu Tesla – keine eigene Infrastruktur aufbauen.

Aber wie gesagt: Das alles sind Spekulationen, die auf einem Gerücht basieren, dessen einzige Basis der Artikel der AMS ist.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2057846