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BOL Deutschland entlässt über 25 Prozent

22.05.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bei der Münchner Niederlassung des Internet-Medienkaufhauses BOL.de werden mehr als ein Viertel der Mitarbeiter entlassen. Dies berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit" in ihrer morgigen Ausgabe. Damit sei die Zukunft des Unternehmens ungewisser denn je. Im Rahmen der vor einer Woche angekündigten Neustrukturierung des Unternehmens in der vergangenen Woche hatte es noch geheißen, es würden nur die internationale BOL-Zentrale sowie die Länderbüros in Dänemark und Norwegen geschlossen. Die Zeit schreibt weiter, an den nun bekannt gewordenen Entlassungen lasse sich ablesen, welche Rolle das Internet inzwischen in den Vorstandsetagen einnehme: Es bleibe zwar allgegenwärtig, aber nur als ein Vertriebskanal unter vielen. Das Blatt zitiert Klaus Eierhoff, Vorstand der für BOL und Buchclub zuständigen Bertelsmann Direct Group, mit der Aussage: "Wir müssen das Geschäft den Marktgegebenheiten anpassen."

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