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BSI bezieht Stellung zu Passwort-Diebstahl

06.08.2014 | 18:56 Uhr |

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik will herausfinden, ob auch deutsche Firmen und Privatpersonen vom Identitätsdiebstahl betroffen sind.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) will in Zusammenarbeit mit deutschen und amerikanischen Behörden herausfinden, ob auch hierzulande Nutzer und Unternehmen vom bislang größten Identitätsdiebstahl ( wir berichteten ) betroffen sind.

Allein die Zahl von 1,2 Milliarden gestohlener Identitäten würde laut BSI darauf hindeuten, dass auch Deutsche zu den Opfern gehören würden. Online-Anbieter rief das Amt hingegen zu mehr Vorsicht auf. Schließlich seien die Identitäten nicht von Privatanwendern, sondern primär über große Datenbanken von Internetfirmen erbeutet worden. Das BSI rät zu einer durchgängigen Verschlüsselung von Daten und Datenbanken. Darüber hinaus müssten bekannt gewordene Lücken so schnell wie möglich geschlossen werden. Eine Zwei-Faktor-Authentisierung für Anwender könnte zusätzlich für Sicherheit sorgen.

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Derzeit können Anwender noch nicht herausfinden, ob auch ihre Identität erbeutet wurde. Die Security-Firma Hold Security, die den Identitätsdiebstahl öffentlich gemacht hat, will zwar eine Möglichkeit zur Überprüfung anbieten, diese ist allerdings nur für Privatpersonen kostenlos. Firmen werden hingegen zur Kasse gebeten.

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