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Baldiges Ende des Milliardenpoker in Sicht

16.08.2000 | 00:00 Uhr |

Auf 86,4 Milliarden Mark haben die sechs verbliebenen Bieter ihre Gebote gesteigert. Jedes der Unternehmen hält momentan zwei Frequenzblöcke.

Die Versteigerung der UMTS-Mobilfunklizenzen ist
am Mittwoch in Mainz in die entscheidenden Runden gestartet. Zu
Beginn des 13. Auktionstages kletterten die Höchstgebote für die
zwölf zu vergebenden Frequenzpakte auf 86,4 Milliarden DM. Auf alle
sechs Bieter verteilten sich jeweils zwei Frequenzblöcke, die einer
kleinen UMTS-Lizenz entsprechen. Diese Konzession kostete zwischen 14
Milliarden und 14,8 Milliarden DM. Beobachter rechneten mit einem
baldigen Ende der Auktion.

Solange Bewerber wie T-Mobil und Mannesmann Mobilfunk aber
für drei Frequenzblöcke bieten, müsste sich ein weiterer Bieter aus
der Auktion zurückziehen. Das ist gegenwärtig aber nicht absehbar. Am
vergangenen Freitag hatte debitel als erster der Bewerber das
Handtuch geworfen.
dpa

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