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Ballmer: Vista ist eine Baustelle

18.04.2008 | 13:07 Uhr |

Microsoft-CEO Steve Ballmer hat Windows Vista auf dem Microsoft-MVP-Gipfel als "Baustelle" bezeichnet, an der das Unternehmen kontinuierlich arbeite.

Windows Vista
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"Das ist ein wichtiges Werkstück. Wir haben viele Dinge richtig gemacht und müssen aus anderen vielen Dingen lernen. Niemand will fünf Jahre zwischen zwei Veröffentlichungen verstreichen lassen," sagt Ballmer am Donnerstag. Microsoft habe auf einige Kritiken am aktuellen Windows bereits reagiert und biete etwa Windows XP weiterhin für Ultra-Lowcost-PCs an. Ballmer besteht jedoch darauf, dass Microsoft den Umfang von Vista nicht zurückschrauben möchte:" Vista ist größer als XP und es wird größer bleiben als XP. Wir müssen nur sicherstellen, dass es nicht noch größer wird."

In der Virtualisation sieht Microsoft ein neues Geschäftsfeld. Ballmer moniert, dass weltweit nur etwa fünf Prozent der Server in virtuellen Umgebungen liefen, Virtualisation sei noch zu tuer und zu kompliziert. Microsoft wolle sie daher "demokratisieren". Zudem wolle Microsoft seine Anstrengungen bei der Internet-Suche verstärken. Noch im Laufe dieses Jahres will der Konzern neue Blog-Services einführen und dann seine MVPs (Most Valuable Professionals) für eine Woche um die Benutzung von Lie Search anstatt von Google bitte, um danach deren Feedback zur Microsoft-Suchmaschine zu erfragen. Microsoft hat weltweit rund 4.500 MVPs registriert, rund 1.800 waren zum Gipfeltreffen nach Seattle gekommen.

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