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Bank of America schraubt Erwartungen an Apple zurück

10.04.2006 | 12:04 Uhr |

Die Bank of America hat ihre Gewinnerwartungen an Apple für das laufende Quartal und Geschäftsjahr wie das folgende Geschäftsjahr leicht reduziert.

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Im zweiten Quartal erwartet die Investmentbank 46 Cent statt 47 Cent Gewinn pro Aktie, für das gesamte Geschäftsjahr ist die Prognose um 6 Cent auf 2,09 US-Dollar reduziert. Mit 2,40 US-Dollar Gewinn pro Aktie für das Geschäftsjahr 2006/2007 rechnet die Bank of America gar mit 20 Cent weniger. Grund für die reduzierten Gewinnerwartungen sind langsameres Wachstum im PC-Markt. Während Apple im Dezemberquartal seinen Marktanteil gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent habe steigern können, ist im März-Quartal kein Anteilswachstum mehr festzustellen oder gar ein leichter Rückgang, erklärt der Analyst Keith Bachmann. Grund für den Stillstand sei Apples allmählicher Wechsel auf die Intel-Plattform. Bei seinen Prognosen haben Bachmann jedoch mögliche positive Effekte durch Boot Camp ausgelassen. Laut Bachmann werde Apple im Juni ein neues iBook vorstellen, ein neuer Video-iPod werde im nächsten Geschäftsjahr kommen. Das lang erwartet iPhone werde der Mac-hersteller Ende 2006 oder Anfang 2007 herausbringen. Die Apple-Aktie stuft die Bank of America mit "neutral" bei einem Kursziel von 77 US-Dollar ein.

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