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Barcode Produder 5.0: Strichcodes am Mac

28.05.2008 | 18:05 Uhr |

"Mit 'nem Balkencode am Schniedel und 'ner Prüfziffer am Kinn" fürchtete Liedermacher Reinhard Mey bereits in der 80er Jahren, bald "ganz und gar maschinenlesbar" zu werden. Ganz so schlimm ist es bis heute nicht gekommen, die Balkencodes, die unter anderem der Barcode Producer erstellt, sind noch immer für Handelsgüter aller Art gedacht.

Dennoch kommt heute kaum mehr eine Kasse ohne Scanner und kaum mehr ein Produkt mehr ohne Strichcode aus. Der Barcode Producer für den Mac erscheint nun in Version 5.0 und trägt neuen Entwicklungen Rechnung.

Am Mac erstellt der Barcode Producer nun bereits in der fünften Generation Strichcodes und hilft so beispielsweise Grafikern, von ihnen gestaltete Verpackungen damit zu auszurüsten. Die neue Version der Software enthält nun ein Nachschlagewerk, das Anwendern auf der Suche nach der richtigen Symbologie helfen soll, außerdem steht für jeden Barcode eine Vorschau bereit und sie Suche in Spotlight ist möglich. Neu sind auch OCR-Schriften, mit denen sich vollständig vektorbasierte EPS-Barcodes generieren lassen: Ein Kunde, der eine Grafikdatei erhält, braucht zum Öffnen weder spezielle Schriften noch andere Erweiterungen. Ein interaktiver Assistent kann beim Finden der richtigen Barcode-Familie helfen. Barcode Producer 5 kennt das UPC-A-Format für Musik-CDs, das allerdings vornehmlich im nordamerikanischen Markt Verwendung findet: Unter dem Strichcode steht die Beschreibung des Mediums in für den Menschen lesbaren Buchstaben. Darüber hinaus kommt die Software nun mit der SSCC-18-Codefamilie zurecht, die auf Schiffscontainern eingesetzt wird. Die Dokumentation hat Hersteller Intelli Innovations komplett überarbeitet. Voraussetzung ist mindestens Mac OS X 10.4, die Software spricht ausschließlich Englisch, der Preis liegt bei 199 US-Dollar.

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