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Barreserven: Cupertino schlägt Redmond

27.10.2008 | 10:10 Uhr |

Apple hat mittlerweile mehr Barkapital als der Softwareriese Microsoft. Letzterer will seine Strategie jetzt ändern.

Microsoft, so munkelt man, spiele den Erfolg des Unternehmens mit dem Apfel gerne herunter, betrage dessen Marktanteil doch weniger als fünf Prozent. Dabei verdient der Mac-Hersteller mittlerweile gar nicht so schlecht: Im letzten Geschäftsquartal , das diesen September abgelaufen ist, hat der Hersteller aus Cupertino bei einem Kassenstand von 24,5 Milliarden US-Dollar immerhin 11,68 Milliarden Einkommen verbucht und macht damit 2,44 Milliarden Dollar Gewinn.

Bei Microsoft hingegen hat man im selben Quartal 15,05 Milliarden Dollar erwirtschaftet, bei einem Reingewinn von 4,37 Milliarden Dollar, Kassenstand 20,7 Milliarden - da steht Apple doch gar nicht so schlecht da, zumal das Einkommen pro Quartal bei Apple um 75 Prozent, bei Microsoft um 9 Prozent steigt. Heute will Microsoft einen Strategie-Wechsel verkünden und das Thema Cloud Computing angreifen, was allerdings laut Heise.de die Gefahr eines Umsatzrückgangs in Redmond in sich trägt.

Aktienbesitzer begrüßen es normalerweise, wenn ein Unternehmen möglichst viel seines Kapitals investiert oder als Dividende ausschüttet. In der Finanzkrise zeigt sich Apples konservative Ausgabenpolitik jedoch als vorrausschauend, das Unternehmen hat dadurch große Reserven und zudem die Möglichkeit, andere Firmen momentan günstig aufzukaufen.

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