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Bear Stearns: 6 Milliarden US-Dollar Umsatz mit iPhone

16.11.2006 | 12:34 Uhr |

Nach den jüngsten Berichten der Commercial Times, die taiwanesische Manufaktur Hon Hai hätte einen Vertrag mit Apple abgeschlossen, ab dem kommenden Jahr das iPhone für den Mac-Hersteller zu produzieren, haben die Analysten Andrew Neff, Bill Hand und Ted Chun von der Investmentbank Bear Stearns ihren Kunden vorgerechnet, welchen Einfluss das iPod-Telefon auf Apples Geschäfte haben könnte.

iPhone Fake
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Dabei kommen Neff und Kollegen auf einen geschätzten Jahresumsatz von 6 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 70 Cent pro Aktie, den das iPhone beisteuern werde. Ohne iPhone war Neff bislang von einem Apple-Jahresumsatz von 24,5 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 3,07 US-Dollar pro Aktie ausgegangen. Die Schätzungen rechnen sogar einen Kannibalisierungseffekt ein, der die restlichen iPod-Modelle 30 Prozent Umsatzeinbußen kosten würde. Im Jahr 2007 werde Apple rund 29 Millionen iPhones verkaufen können, den Berichten zufolge soll Hon Hai im ersten Halbjahr zunächst 12 Millionen Stück produzieren. In der "Back to School"-Saison und im Weihnachtsgeschäft werde Apple aber mehr Geräte als im ersten Halbjahr absetzen können. Das iPhone werde nach Schätzung der Analysten ohne Subvention des Mobilfunkproviders rund 300 US-Dollar kosten und damit deutlich weniger als der fast 500 US-Dollar teure Treo und immer noch günstiger sein als der 350-US-Dollar-Blackberry. Die Gewinnmarge setzen Neff und Kollegen mit 15 Prozent an.

Hon Hai hat unterdessen einen Kommentar über die Berichte , dass Apple 12 Millionen Telefone in Auftrag gegeben hat, verweigert und somit weder dementiert noch bestätigt, berichtet der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg .

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