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Beatles stören sich an angebissenem Apfel

30.03.2006 | 12:33 Uhr |

Zur Eröffnung des Prozesses der Beatles-Plattenfirma Apple Corps. gegen den iPod-Hersteller Apple Inc. haben die Anwälte der Record-Company ihre Argumente vorgelegt.

Apple Corps.
Vergrößern Apple Corps.

Dass Apple in der Bewerbung seines iTunes Music Stores das Logo eines angebissenen Apfels verwende, verstoße gegen die 1991 geschlossene Vereinbarung, nach der Apple zwar Marke und Logo behalten dürfe, sich aber aus dem Musikgeschäft heraushalten müsse. Zum Beweis ließen die Beatles-Anwälte den aktuellen iTunes-Werbespot vorführen, der mit der Einblendung des Apple-Logos endet, dem angebissenen Apfel. Apple Records verwendet als Logo einen unangetasteten grünen Apfel. Im Falle einer Verurteilung könnte Apple Corps. von Apple Inc. Schadensersatz erhalten zudem könnte Apple Inc. gezwungen werden, in Zukunft auf das Apfel-Logo im Zusammenhang mit dem iTunes Music Store zu verzichten. Der Mac-Hersteller hat bisher keine Stellung vor Gericht bezogen, in einer Erklärung im Vorfeld ließ die Jobs-Company lediglich ausrichten, dass man über die Auslegung des 1991 geschlossenen Vergleichs mit der Beatles-Plattenfirma unterschiedlicher Meinung sei.

Richter Edward Mann ist nach eigenen Angaben selbst in Besitz eines iPods und hat daher auch schon iTunes verwendet, er habe jedoch noch keinen Song online gekauft. Ob auf Richter Manns iPod auch Beatles-Songs zu finden sind, ist nicht bekannt.

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