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Behördenanfragen an Google in den letzten drei Jahren verdoppelt

14.11.2013 | 18:09 Uhr |

Aus Googles aktuellem Transparenzbericht geht hervor, dass sich die Behördenanfragen beim Suchmaschinen-Riesen in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt haben.

Behördenanfragen an Google in den letzten drei Jahren verdoppelt (c) Google
Vergrößern Behördenanfragen an Google in den letzten drei Jahren verdoppelt (c) Google
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Google hat seinen //googleblog.blogspot.de/2013/11/government-requests-for-user.html:Transparenzbericht heute um aktuelle Daten erweitert. Dabei gibt das Unternehmen Zahlen zu den internationalen Behördenanfragen bekannt – jedoch nur solche, die Google auch öffentlich machen darf. Die Dunkelziffer könnte also noch weitaus höher sein, als die ohnehin schon besorgniserregenden Statistiken.

Laut Google haben sich die Behördenanfragen in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt. Während im zweiten Halbjahr 2009 noch Auskünfte zu 12.500 Mitgliedskonten verlangt wurden, waren es im ersten Halbjahr 2013 bereits 26.000 Anfragen. Die größte Neugier legt dabei die US-Regierung an den Tag, die für rund 11.000 Anfragen verantwortlich zeichnet. Auf Platz zwei landet Indien mit 2.691 Anfragen, gefolgt von Deutschland mit 2.311. Im Durchschnitt wurden von Google in rund 50 Prozent der Fälle die geforderten Daten auch herausgegeben.

Google: Staatliche Überwachung auf dem Vormarsch

Einen neuen Höchststand erreichen im aktuellen Transparenzbericht auch die Löschanfragen von Urhebern. Seit dem ersten Google-Bericht 2010 haben sich hier vor allem die Anfragen aus Deutschland fast verfünffacht.

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