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Bei Apple/ATI hängt der Haussegen schief

25.07.2000 | 00:00 Uhr |

ATI hat vor der Keynote geplaudert, jetzt bekommen die Kanadier den Zorn vonSteve Jobs zu sprüren.

ATIs indirekte Ankündigung neuer Apple-Produkte im Vorfeld der Macworld-Expo-Keynote soll einen Streit zwischen beiden Unternehmen ausgelöst haben. Wie unsere Schwesterpublikation Maccentral erfuhr, soll Apple-Boss Steve Jobs wegen der Indiskretion sogar den Ablaufplan für seine Eröffnungsansprache geändert und den ursprünglich geplanten Auftritt eines ATI-Vertreters mit angeschlossener Vorführung einer Radeon-Grafikkarte abgesetzt haben. Darüber hinaus habe er Anweisung gegeben, auf dem Apple-Messestand vorbereitete Radeon-Demonstrationen abzusagen und die baldige Verfügbarkeit der Karte über den Applestore nicht zu erwähnen. Während der Keynote hatte Steve Jobs tatsächlich nur das Wesentliche über die Grafikbeschleunigung der neuen Rechner vorgetragen und sogar über die in der neuen iMac-Linie verwendeten Chips vom Typ Rage 4XL geschwiegen. Am Montag vor der Keynote hatte ATI eine Pressemitteilung über den Macworld-Expo-Nachrichtenticker senden lassen, in der es hieß: "Es ist davon auszugehen, dass Apple in der Keynote drei neue Rechner mit ATI-Grafiktechnologie ankündigt. Einer wird ein neuer iMac mit dem Rage-4XL-Chip sein, die übrigen beiden sind Power Macs, die mit Rage 128 und Radeon ausgeliefert werden." lf

Info: Apple, Internet: www.apple.com , ATI, Internet: www.ati.com

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