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Bei Einstieg in Online-Handel auf rechtliche Vorschriften achten

01.06.2004 | 09:53 Uhr |

München (dpa/gms) - Wer einen eigenen Online-Shop einrichten möchte, sollte sich zuvor ausführlich mit den rechtlichen Grundlagen beschäftigen.

Bereits bei der Wahl des Domainnamens sei Vorsicht geboten, berichtet die in München erscheinende Handelszeitschrift "ComputerPartner" (Ausgabe 22/2004). Leicht würden bestehende Namens- oder Firmenrechte sowie Orts- und geschützte Markenbezeichnungen verletzt. In solchen Fällen muss mit Abmahnungen gerechnet werden. Zudem kann ein Namenswechsel zu einem Einbruch der Kundenzahlen führen.

Unerlässlich ist es, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) juristisch überprüfen zu lassen. Die AGB regeln Fragen zum Vertragsschluss, zur Lieferzeit, Haftung oder Gewährleistung. Wichtig ist zudem ein Hinweis auf die Widerrufs- und Rückgaberechte. Fehlt dieser, erlöschen diese Rechte nicht - und der Kunde hat auch nach langer Zeit die Möglichkeit, die gekaufte Ware zurückzugeben.

Ein juristischer Fallstrick ist die Speicherung von Kundendaten: Der Kunde muss darüber informiert werden, was mit seinen Daten geschieht. Wer den Datenschutzbestimmungen zuwider handelt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50 000 Euro rechnen.

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