979965

Benutzerverwaltung in Mac-OS X 10.5

31.10.2007 | 12:59 Uhr |

Jeder Benutzer erhält von Mac-OS X 10.5 Leopard seine private Arbeitsumgebung. Damit sich mehrere Leute einen Mac teilen können, ist über die Benutzerrechte klar geregelt, wer auf eine Datei oder einen Ordner zugreifen darf.

Bereits bei der Installation von Leopard wird ein Benutzer-Account angelegt, auch wenn man davon später nicht viel merkt. Das System meldet ihn beim Hochfahren des Mac automatisch an, sodass man das Passwort nur im Ausnahmefall einmal eingeben muss, zum Beispiel nach einer manuellen Abmeldung. Jeder Anwender erhält im Benutzerordner sein eigenes Verzeichnis, in dem er Daten ablegen kann. Der Name dieses privaten Ordners, auch Home-Verzeichnis genannt, entspricht dem beim Einrichten des Accounts angegebenen Kurznamen. Es ist auch das Standardverzeichnis beim Öffnen eines neuen Fensters, was Sie aber in den Finder-Einstellungen ändern können.

Zusätzliche Benutzer

Flexible Rechte: Leopard verwaltet im Info-Fenster gleich eine ganze Liste von Rechten mit separaten Einstellungen für verschiedene Benutzer und Gruppen.
Vergrößern Flexible Rechte: Leopard verwaltet im Info-Fenster gleich eine ganze Liste von Rechten mit separaten Einstellungen für verschiedene Benutzer und Gruppen.

Über die Systemeinstellungen können Sie weitere Benutzer-Accounts anlegen und diese auch gleich in Gruppen sortieren, wie wir gleich noch zeigen. Damit sich mehrere Anwender an einem Mac nicht ins Gehege kommen, erhält jeder sein eigenes Home-Verzeichnis. Dabei gibt es für jedes Objekt im Finder Zugriffsrechte, die regeln, wer etwas mit einer Datei oder einem Ordner machen darf. Leopard nutzt im Finder die möglichen Rechte „Lesen & Schreiben“, „Nur Lesen“, „Nur Schreiben“ und „Keine Rechte“. Im eigenen Bereich kann der Anwender normalerweise alles öffnen oder auch löschen. Betrachten Sie aber das Home-Verzeichnis eines anderen, so zeigen kleine rote Verbotsschilder, dass Sie keine Rechte für den Zugriff haben und somit nicht einmal hineinsehen dürfen. Eine Ausnahme ist der „Öffentliche Ordner“, der für den Datenaustausch zwischen den Benutzern eines Rechners gedacht ist. Hierin befindet sich auch der Briefkasten, der wie im richtigen Leben Objekte aufnimmt, aber seinen Inhalt nicht wieder preisgibt (Recht „Nur Schreiben“).

0 Kommentare zu diesem Artikel
979965