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Bescherung im Januar

03.01.2005 | 16:57 Uhr |

Kaum ist Weihnachten vorbei, wünscht sich die Mac-Szene Neues von Apple. Dabei machen Spekulationen über einen Billig-Mac die Runde.

In der nachrichtenarmen Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr hatten zunächst die Gerüchtesites Think Secret und Apple Insider von einem Low-End-Mac berichtet, den Apple auf der nächste Woche beginnenden Macworld Expo in San Francisco vorstellen werde. Der für 499 Dollar ohne Mehrwertsteuer ausgepreiste Mac soll ohne Monitor kommen, einen G4-Prozessor mit 1,25 GHz Taktrate und 256 MB RAM an Bord haben. Die "verlässlichen Quellen", auf die sich Think Secret und Apple beziehen, berichten zudem von Festplattenspeicher zwischen 40 GB und 80 GB.
Unter dem Codenamen Q88 entwickelt, soll der Billig-Mac Teil der iMac-Familie sein und in einem Gehäuse kommen, das mit rund 1,7 Zoll Höhe an die "Pizzaschachteln" der Apple-Geschichte erinnert.

Wie in Cupertino üblich, hat der Mac-Hersteller keinerlei Kommentar zu den Spekulationen um neue Produkte gegeben, doch der Analyst Gene Munster von Piper Jaffray ist sich mittlerweile ziemlich sicher, dass Apple ein Produkt dieser Art in den Handel bringen werde. Bislang habe es der Mac-Hersteller nicht geschafft, ausreichend Besucher seiner viel beachteten Stores in Mac-Käufer zu wandeln. Ein Gerät im Niedrigpreissegment werde diese Bemühungen jedoch erfolgreich unterstützen, ein 500-Dollar-Mac werde viele Windows-Anwender, die sich um die Sicherheit ihres Systems immer mehr Sorgen machen, zum Umstieg bewegen. "Der Mac wurde immer als ein Premium-Produkt betrachtet", weswegen laut Munster der hohe Marktanteil des iPod die Leute eher zögerlich über einen Mac statt einem Windows-PC nachdenken lässt.

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