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Finder-Alternative Raskin mit Update

26.03.2012 | 13:25 Uhr |

Raskin 1.8 zeigt Dokumente auf dem Computer aus der Vogelperspektive, auf die man sich per Maus oder Trackpad heran zoomen kann.

Der 2005 an den Folgen von Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorbene Jef Raskin gilt manchen als der wahre Vater des Macintosh, er arbeitete Anfang der achtziger Jahre bei Apple. Einige seiner Ideen zum Humane Interface versucht die als Finder-Alternative oder Ergänzung konzipierte Zusatzsoftware Raskin zu verwirklichen, die Dokumente und Multimediadateien in Säulen oder Kolumnen anordnet und wie von weit oben aus der Vogelperspektive zeigt. Darauf kann man mit Maus oder noch besser per Gestensteuerung zoomen und eine große Vorschau des Inhalts sehen. Diese Art der Dateienorganisation soll besonders für Designer, Grafiker, Layouter und andere Kreative geeignet sein, die viel mit visuellen Inhalten arbeiten. Vor allem das räumliche Erinnerungsvermögen wird dabei gezielt angesprochen. Den OS X-Finder kann man parallel weiterbenutzen. Auf der Homepage des Entwicklers gibt es eine 30 Tage lauffähige Testversion. Mindestvoraussetzung für den Betrieb ist Mac-OS X 10.6.3, im Mac App Store wird standardmäßig wenigstens 10.6.6 vorausgesetzt. Zu den Neuerungen in Version 1.8 gehört laut Entwickler die Möglichkeit, Filme nun direkt auf der Raskin-Oberfläche abzuspielen, bei Bedarf auch mehrere Filme gleichzeitig. Man kann jetzt eine eigene Hintergrundfarbe für die Raskin-Oberfläche wählen und erhält ein aktualisiertes rahmenloses Erscheinungsbild. Ferner gibt es weitere Verbesserungen und Optimierungen, eine komplette Liste der neuen Funktionen findet sich im Changelog . Bei Gefallen kostet die Software 20 Euro.

Info: Raskin

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