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Aufgezählt: Die schlimmsten Windows-Funktionen aller Zeiten

28.08.2009 | 10:55 Uhr |

Im Anschluss an die PC-World hat die deutschsprachige Variante, unser IDG-Schwestermagazin PC-Welt, die übelsten Windows-Faux-Pas zusammengestellt.

Die nächste Runde im Ring zwischen Apple und Microsoft steht an: Snow Leopard (Mac-OS X 10.6) oder Windows 7, wer liefert das bessere Betriebssystem? Während Apple-Fans die Antwort bereits (quasi a priori) kennen (und ab heute mit dem neuesten Mac-OS X auch empirisch testen können), schadet es nicht, einen Blick auf die schlimmsten Ausbrüche von Windows-Programmen und Features seit dem Erscheinen von Windows 1.0 (1985) zu werfen. Damit man mit dem Aufzählen überhaupt an ein Ende kommt, scheint es in der Tat angemessen, sich auf die "Top 20" zu beschränken. So nimmt den letzten Platz in der Übel-Liste die Festplattenkomprimierungsfunktion Microsoft Double Space ein. Zwar ließen sich damit in Zeiten teuren Festplattenspeichers tatsächlich alle Daten komprimieren und mit einem separaten Laufwerksbuchstaben ansprechen, aber diese lagen komplett in einer einzigen Datei. Bei einem Festplattenfehler waren daher sämtliche Daten und Dokumente futsch. Auf Platz 16 beispielsweise landet die Fensteraufhübschung Aero aus Windows Vista, das aber so hohe Anforderung an die Grafikkarte stellt, dass es faktisch nur auf High-End-Rechnern wirklich zu gebrauchen ist. Gelegentlich habe es sich auch einfach selbst abgeschaltet, berichten die PC-Kollegen. Vielleicht aus stiller Ehrfurcht vor dem noch schickeren, dabei deutlich Ressourcen schonenderen Apple-Aqua in Mac-OS X?! Auf den Plätzen 11 und 10 folgen der Windows Explorer seit Windows 95 sowie USB ebenfalls unter Windows 95, das aus Plug&Play eher Plug&Pray machte. Freundlicherweise vergessen die Kollegen hier nicht das legendäre Video zu erwähnen, das zeigt, wie Bill Gates versucht, einen USB-Scanner an einen Windows-98-Rechner anzustöpseln, was vor aller Augen zum Absturz des Rechners führt. Toll ist auch das automatische Windows-Update unter XP, das durch eigenwillige Neustarts zum Datenverlust führen konnte (Platz 6). Der Internet Explorer 6, der immer noch von unverbesserlichen Usern genutzt wird oder weil man auf proprietäre Funktionen desselben angewiesen ist, macht es auf Platz 3, auf der anderen Seite des Siegertreppchens steht die Registry, in deren Untiefen sich schon so mancher Windows-User unauffindbar verloren hat, wobei er gleich sein ganzes System "zerschoss". Schließlich - Ta-Tah: And the winner is: die berüchtigte ActiveX-Technologie, die unter anderem enorme Sicherheitsrisiken mit sich brachte, weswegen PC-Fachzeitschriften rieten: Abschalten! Dumm nur, dass damit auch manche Internet-Seite unbrauchbar wurde. Insgesamt fragen wir uns bei all den klug erkannten Mängeln: Warum nicht gleich Mac-OS X? Wetten wir darauf, dass dessen Vorsprung durch Technik und Nutzerfreundlichkeit auch im aktuellen Duell nicht geringer wird (s. oben)?!

Info: PC-Welt

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