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Betrug mit Apple-Aktien: Händler bekennt sich schuldig

18.04.2013 | 09:33 Uhr |

Der damals bei Rochdale Securities im US-Bundesstaat Connecticut angestellte Wertpapierhändler David Miller bekennt sich in einem Betrugsverfahren für schuldig, berichtet der IDG News Service.

Miller hatte am 25. Oktober 2012 1,6 Millionen Apple-Aktien im Wert von über einer Milliarde US-Dollar gekauft - tags darauf veröffentlichte Apple die Bilanz für sein Septemberquartal . Wäre der Kurs danach gestiegen, hätte Miller satte Gewinne eingestrichen, so wurde aber seine Firma um 5,3 Millionen US-Dollar geschädigt und war damit ruiniert. Miller hatte zunächst zu seiner Verteidigung hervorgebracht, die von einem Auftraggeber bestellten 1.625 Aktien versehentlich mit dem Faktor 1.000 multipliziert in sein Handelssystem eingetragen zu haben. Die Strafverfolgungsbehörden halten das für eine nicht der Wahrheit entsprechenden Ausrede. Miller habe zudem einen Broker eines anderen Unternehmens mit einem Trick schädigen wollen, indem er mit 500.000 Apple-Aktien in eine Short-Position ging. Miller hat laut Anklage bei Gelingen des Geschäfts mit einer Anstellung bei der Konkurrenz gerechnet, anderenfalls hätte er bei steigendem Kurs seinen Gewinn für Rochdale eingestrichen. Das Urteil soll am 8. Juli fallen, Miller drohen bis zu 25 Jahren Haft.

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