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Betrugsversuche mit Internetadressen

16.01.2008 | 14:09 Uhr |

Nach Angaben der Domain-Handelsplattform Sedo werden Inhaber von Internetadressen immer öfter Opfer von Betrügern. Drei Betrugs-Varianten sollen am häufigsten vorkommen. Wer darauf reinfällt, verliert seine Domain und mitunter noch höhere Geldbeträge.

Beim Gutachten-Betrug täuschen Betrüger ein Kaufangebot für eine Domain vor. In einer E-Mail fordern sie den Domain-Besitzer auf, für die spätere Verkaufsverhandlung ein Gutachten anfertigen zu lassen. Dafür nennen sie verschiedene Anbieter. Wer auf das vermeintliche Angebot eingeht, bleibt auf den Kosten für das Gutachten sitzen. Die Betrüger würden hinter den Gutachten-Anbietern stecken, meldet Sedo.

Eine zweite Masche basiert darauf, dass sich die Betrüger als Provider ausgeben . In einer E-Mail wird der Domaininhaber beispielsweise aufgefordert, den Vertrag über seine Domainrechte zu verlängern. Wer den Rechnungsbetrag überweist, überträgt seine Domain in der Regel den Betrügern und verliert seine Besitzansprüche.

Beim Kaufangebots-Betrug bieten Betrüger mehrere Domains per Mail zum Kauf an. Oft sind dies Domains, die ähnlich lauten wie Internetadressen, die der Empfänger bereits besitzt. Die E-Mail fordert dazu auf, auf einer Seite seine Kreditkarten-Daten einzugeben, um den Kauf abzuschließen. Die Betrüger buchen den Betrag von der Karte ab, die Domains erhält der Betroffene allerdings nicht. In der Regel besitzen die Betrüger laut Sedo die Adressen überhaupt nicht.

Der Anbieter Sedo rät daher, einen Domainkauf nur über einen Treuhandservice abzuwickeln. Das Unternehmen bietet einen entsprechenden Service an.

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