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Bewerbung bei Apple: Darauf kann man sich einstellen

20.07.2016 | 16:37 Uhr |

Ein ehemaliger Mitarbeiter aus Apples Marketing-Team hat über den Bewerbungsprozess in Cupertino geplaudert.

Michael Gartenberg war vormals Analyst und danach einige Jahre ein wichtiger Apple-Mitarbeiter im Produkt-Marketing. In einem Podcast für "The Mac Observer" erzählt er, wie er dazu kam, beim iPhone-Hersteller zu arbeiten. Als Tech-Analyst nahm Gartenberg regelmäßig an Apples vierteljährlichen Bilanzpressekonferenzen teil, diese sind eine der wenigen Möglichkeiten, direkt Fragen an die Apple-Verantwortlichen zu stellen. Vor allem zu Greg Joswiak, dem Vice President for Product Marketing , pflegte Gartenberg gute Kontakte. Eines Tages im Jahr 2013 hatte dieser ihn angerufen, und diser Anruf klang nicht nach eine Runde Quatschen. Gartenberg hatte sich schon Sorgen gemacht, er hätte auf einer der Quartalssitzungen Fragen gestellt, die Apple nicht gefielen. Doch stattdessen lud ihn Joswiak nach Cupertino ein. Das war aber schon alles, was Gartenberg beim ersten Gespräch erfahren hat - erst beim Besuch im Headquarter erfuhr Gartenberg von einem Job-Angebot für sich.

Das Bewerbungsprozedere war nicht ohne: Einen ganzen Tag hat der künftige Mitarbeiter in den Gesprächen mit den Team-Mitgliedern verbracht - und das war nicht der einzige Vorstellungstermin bei Apple. Bis zum Schluss wusste Gartenberg nicht so genau, welche Aufgaben er bei Apple erledigen sollte. Nur der Bereich, also eben das Product Marketing, war bekannt. Letztendlich wurde Gartenberg in Cupertino angestellt , er blieb in seiner Rolle als leitender Direktor des Produkt Marketings drei Jahre im Unternehmen. Vor kurzem hat er gekündigt und schreibt seit Januar 2016 eine Kolumne bei iMore.

Hat Apple bei Ihnen immer noch nicht angerufen? Hier finden Sie gute Alternativen .

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