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Adobe will Apples und Googles Abo-Modelle unterstützen

28.02.2011 | 07:06 Uhr |

Nach der Einführung der neuen Dienste von Google und Apple vor zehn Tagen will Adobe prompt seine Suite anpassen und Kompatibilität für beide Bezahl-Modelle bieten.

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Adobe kündigte an, seine Digital Publishing Suite in naher Zukunft kompatibel zu den Abo-Modellen von Apple und Google zu gestalten. Offiziell ist die Digital Publishing Suite erst ab dem zweiten Quartal 2011 verfügbar, aber weltweit wird die Software bereits von einer Reihe von Verlagen eingesetzt, um Inhalte für Tablet-Computer zu erstellen und zu vertreiben.

David Wadhwani, ein Vizepräsident der Abteilung "kreative und interaktive Lösungen" bei Adobe, verspricht, dass gemäß den Anforderungen der Verlage für digitale Veröffentlichung von Zeitungen und Magazinen sowohl der Abo-Dienst von Apple als auch das Google One Pass -Bezahlsystem unterstützt werden. Wadhwani verspricht sich durch den Einstieg von Google in dieses Marktsegment einen gesunden Wettbewerb und mehr Auswahl für verschiedene Geräte für den Endkunden.

Google hat sein Bezahl-Modell One Pass nur einen Tag nach Apples Abo-Dienst eingeführt und verlangt dabei zehn Prozent des Gewinnes. Apple hingegen behält sich die üblichen 30 Prozent vor und vor allem Vertreter in der Musik-Industrie mit Musik-Apps bezeichnen Apples Dienst für sie als "völlig unrentabel". In die Kritik um Apples Gebühren im Abo-Dienst habe sich neben warnenden Analysten und Verlegern jetzt auch die Kartell-Ämter der USA und Europa eingeschaltet, die in den neuen Richtlinien von Apple die Gefahr von Monopolbildung sehen. Sogar Steve Jobs hat trotz krankheitsbedingter Auszeit in die Diskussion eingegriffen, aber nichts gelöst, sondern nur darauf hingewiesen, dass Apples Regeln des Abo-Dienstes nur für Verlags-Apps und nicht für andere Software Apps zutrifft.

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