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Nokia schreibt Verluste - Smartphoneverkauf bricht ein

22.07.2011 | 07:27 Uhr |

Nach der Ankündigung Nokias, auf seine Smartphones in Zukunft Windows Phone zu installieren, ist der Verkauf der aktuellen Geräte um ein Drittel zurückgegangen - ein Quartalsverlust ist die Folge.

Im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres hat Nokia 9,275 Milliarden Euro Umsatz bilanziert, sieben Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Einnahmen mit Smartphones gingen um 32 Prozent auf 2,37 Milliarden Euro zurück. Zum Vergleich: Apple nahm im gleichen Zeitraum mit dem iPhone 13,3 Milliarden US-Dollar (etwa 9,3 Milliarden Euro) ein. Nokia schreibt im zweiten Quartal einen Verlust von 487 Millionen Euro, im Jahr zuvor konnte das Unternehmen ein Plus von 295 Millionen Euro bilanzieren.

Auch einfachere Handys von Nokia ziehen nicht mehr so, Nokia meldet in der Sparte einen Umsatzrückgang von 20 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro. Besser entwickelt sich das Netzwerkgeschäft im Joint Venture mit Siemens. In die Nokia-Bilanz gehen aus Nokia Siemens Networks Umsätze von 3,64 Milliarden Euro ein, was ein Plus von 20 Prozent bedeutet. Der operative Verlust sank von 179 Millionen Euro auf 111 Millionen Euro.

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