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Apple bilanziert Rekordquartal

20.07.2011 | 08:30 Uhr |

Apple hat für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2010/2011 die erwartete Rekordbilanz vorgelegt. Mit 28,57 Milliarden US-Dollar Umsatz und 7,31 Milliarden US-Dollar Gewinn waren die Zahlen so hoch wie noch nie in einem dritten Quartal - iPod und iPhone sei Dank, doch auch der Mac legt zu.

Aufmacher Apple Bilanz
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Apples Umsätze und Gewinne seit 2007 in Milliarden US-Dollar
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Basis für die außergewöhnliche Bilanz - der Umsatz stieg um 82 Prozent und der Gewinn gar um 125 Prozent - waren Rekordverkäufe von iPhone und iPad. Pro Aktie verdiente Apple 7,79 US-Dollar, Analysten hatten einen Gewinn pro Aktie von 5,85 US-Dollar erwartet, die Umsatzerwartung Wall Streets von 24,92 Milliarden US-Dollar hatte Apple um beinahe vier Milliarden US-Dollar übertroffen.

"Wir sind mit der Dynamik unseres Geschäfts sehr zufrieden," freut sich auf Apples Finanzchef Peter Oppenheimer in der Bilanzpressekonferenz.

iPhone stark wie nie

iPhone-Verkäufe seit 2007 in Stück
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Im abgelaufenen Quartal hat Apple 20,34 Millionen iPhones verkauft, 142 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Mehr iPhones hatte Apple noch nie in einem Quartal verkauft, das zweite Quartal hatte mit 18,65 Millionen Stück den bisherigen Rekord markiert. Das iPhone 4G ist mittlerweile seit einem Jahr auf dem Markt, zuletzt hatte Apple mit der CDMA-Version seines Erfolgsmodells im Februar ein neues Gerät gebracht, im April war mit zehn Monaten Verzögerung endlich das weiße iPhone 4 herausgekommen. Das iPhone spülte insgesamt 13,3 Milliarden US-Dollar in die Kassen Cupertinos, 150 Prozent mehr als vor einem Jahr. In 105 Ländern bieten insgesamt 228 Carrier das Apple-Handy an.

iPad-Nachfrage gerade so gestillt

Das iPad 2 verkaufte sich im Berichtszeitraum 9,25 Millionen mal und damit 183 Prozent besser als das Vorgängermodell vor einem Jahr, das jedoch erst Ende Mai 2010 in wenigen Ländern außerhalb der USA verfügbar war. Mehr iPads hatte Apple jedoch noch nie verkauft, auch nicht im Weihnachtsgeschäft 2010, als 7,3 Millionen iPads über die Ladentische gingen. Das iPad ging zwischen April lud Juni in 36 weitere Ländern in den Handel, mittlerweile bietet Apple es in 64 Ländern an. Für das iPad-Geschäft bilanzierte Apple 6 Milliarden US-Dollar, vor einem Jahr waren es noch 2,2 Milliarden US-Dollar gewesen. Laut Oppenheimer hätte Apple mehr iPads verkaufen können, doch komme man in der Produktion kaum nach. Diese sei zwar nun signifikant gesteigert worden, doch "verkauften wir jedes iPad, das wir hergestellt haben." iPad, iPhone und iPod Touch zusammengenommen, hat Apple insgesamt bisher 220 Millionen iOS-Geräte verkauft.

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