1177588

Akvis HDR Factory: Programm zum Erstellen von HDR-Bildern

01.09.2011 | 08:55 Uhr |

Akvis veröffentlicht HDRFactory 2.0 für Windows und Macintosh. HDR Factory erstellt laut Entwickler ausdrucksvolle kontrastierende HDR-Bilder, die der Realität mehr entsprechen sollen als eine einfache Fotoaufnahme. Es ist damit auch möglich, den HDR-Effekt auf einem einzigen Foto zu imitieren

HDR Factory
Vergrößern HDR Factory
© AKvis

HDR Factory erstellt HDR-Bilder (High Dynamic Range Imaging - Bild mit hohem Dynamikumfang) aus mehreren Aufnahmen des gleichen Objekts mit unterschiedlichen Belichtungszeiten. Das Ergebnis soll ein ausdrucksvolles, kontrastierendes Bild sein, das der Realität mehr entspricht als eine einfache Fotoaufnahme, da das menschliche Auge viel mehr Nuancen, Farb- und Helligkeitswerte unterscheidet als die modernste Kamera. Mit Akvis HDR Factory kann man der Realität sehr nahe kommen und sie sogar überbieten, indem man stilisierte Bilder mit märchenhaften Farben und einzigartigen Effekten erstellt, verspricht der Entwickler.

Bei den erweiterten Typen der Lizenzen (Deluxe, Business) stehen zusätzliche Funktionen zur Verfügung, so besonders ein Werkzeug zur Optimierung der so genannten "Geisterbilder", die manchmal bei der Erstellung eines HDR-Bildes entstehen können. Wenn die Ausgangsfotos bewegte Objekte enthalten, können durch die Kombination dieser Bilder auf dem Ergebnisbild semitransparente "Geister" auftreten (wie verdoppelte Passanten). Mit HDR Factory lassen sich dem Anbieter zufolge diese Artefakte unproblematisch beseitigen, ohne Spuren zu hinterlassen.

HDR Factory erlaubt zudem, den HDR-Effekt auf einem einzigen Bild nachzuahmen, das heißt ein Pseudo-HDR zu erstellen. Diese Technik ist nützlich, wenn der Anwender keine Reihe von Bildern mit unterschiedlicher Belichtung aufgenommen hat. Dann lädt man nur ein einzelnes Bild in HDRFactory und soll damit einen Effekt erreichen, der über Fotorealismus hinaus geht und die Dramatik einer Aufnahmen deutlich steigert.

Die Neuerungen in Version 2.0 im Überblick:

  • Durch Verwendung der Effekte-Registerkarte kann man die Färbung festlegen, einen warmen oder kalten Farbton hinzufügen, einen weichen Leuchteffekt erstellen oder die Kanten eines Bildes dunkler bzw. heller machen, um das Hauptobjekt hervorzuheben.

  • Neue 34 Presets (Voreinstellungen)

  • Die Registerkarten HDRI, Anpassung und Effekte haben eine gemeinsame Liste von Presets. Wenn ein neues Preset erstellt wird, ist es in allen Registern verfügbar

  • Wenn der Cursor über ein Preset aus der Drop-Down-Liste bewegt wird, erscheint eine Schnellansicht im Preset-Vorschau-Fenster

  • Es lässt sich wählen, wie das Bildfenster mit dem Foto und die Original/Ergebnis-Fensters angezeigt werden, indem man die Ansichts-Modi im unteren Teil der linken Werkzeugpalette anpasst

  • Die neuen Schaltflächen (nur in der Standalone-Version) lassen ein Bild drehen, nach links oder rechts um 90 Grad.

Dazu kommen Akvis zufolge viele weitere Verbesserungen. Das Programm steht in zwei Versionen zur Verfügung - als eigenständiges Programm (Standalone) und als Zusatzprogramm (Plugin), kompatibel mit Adobe Photoshop und Photoshop Elements . Das Programm läuft unter Mac-OS X 10.4-10.7 ( Lion ) und Windows XP/Vista/Win 7, 32-Bit/64-Bit. Die Basis-Version kostet 53 Euro, für Lizenzinhaber von Version 1.x ist das Update kostenlos. Eine 10-tägige Demoversion ist ebenfalls verfügbar.

Info: Akvis

0 Kommentare zu diesem Artikel
1177588