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Bilder vom Prototyp des "100-Dollar-Laptop"

21.11.2006 | 16:41 Uhr |

Modell B1 des Laptops für Entwicklungsländer wird teurer als geplant.

100-Dollar-Laptop B1
Vergrößern 100-Dollar-Laptop B1

Ein 100-Dollar-Laptop für jedes Kind in einem Entwicklungsland ist das ehrgeizige Ziel des Projekts von Nikolas Negroponte ("One Laptop per Child"-Projekt (OLPC)). Der erste Prototyp mit Namen Modell B1 erinnert besonders im grün-weißen Farbdesign an das iBook-Modell „Key Lime“ von 2000, bislang sollen davon erst zehn Exemplare existieren – mit der Auslieferung des Nachfolgermodells will man im zweiten Quartal 2007 an Libyen, Argentinien, Nigeria und Brasilien beginnen. Das Notebook verfügt über ein schwenkbares Display und läuft mit einem Linux-Derivat als Betriebssystem. Zur Grundausstattung sollen ein Webbrowser, ein Text-Editor, ein Chat-Programm sowie einfache Spiele wie "Memory" gehören. Das Interesse an dem Billig-Laptop sei groß. Libyen erwarte laut Planung 1,2 Millionen Stück, zudem seien bereits weitere vier Millionen Laptops vorbestellt, zitiert "derStandard.at" Walter Bender, den Verantwortlichen für die Software des Geräts. Dieser meinte ferner, dass die Kosten für die Batterie sowie für das Display höher seien als angenommen. Ziel aber bleibe es, den Preis bis 2008 auf 100 Dollar zu senken, so Bender bei einer Konferenz in Kalifornien.

Info: derStandard.at

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