2171567

Forschung

Bill Gates und UK-Regierung: 4 Milliarden US-Dollar im Kampf gegen Malaria

25.01.2016 | 16:59 Uhr |

Der Kampf gegen Malaria geht in eine neue Runde: Mit rund vier Milliarden US-Dollar richten Bill Gates und die britische Regierung einen Spendenfonds ein, mit dem Malaria erfolgreich ausgerottet werden soll.

Bill Gates und der britische Schatzkanzler George Osborne fördern mit einer Summe in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar den Kampf gegen die Tropenkrankheit Malaria, an der im letzten Jahr über 438.000 Menschen starben. Gates und Osborne verkündeten in The Times of London, dass die Summe überwiegend für  Forschungszwecke eingesetzt werden soll.

„Wir beide glauben, dass eine Malaria freie Welt eine der höchsten globalen Gesundheits-Prioritäten sein sollte“, schrieben Gates und Osborne . „Wir sind optimistisch, dass noch während unserer Lebenszeiten Malaria ausgerottet werden kann.“

Der Bekämpfung von Malaria galt schon immer eine besonders hohe Priorität der Bill und Melinda Gates Foundation. Im November hat sich die Organisation zusammen mit der britischen Regierung zusammengetan, um den bestehenden Ross Fund in Höhe von einer Milliarde US-Dollar zu erhöhen und die Initiative weiter zu unterstützen. Dabei steuern die britische Regierung für die nächsten fünf Jahre jährlich 500 Millionen Pfund bei, die Bill and Melinda Gates Foundation beteiligt sich mit 200 Millionen Pfund.

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren 2015 rund 2014 Millionen Fälle von Malaria Erkrankungen bekannt, wobei die Mehrheit der Erkrankten (rund 89 Prozent) im subsaharischen Afrika lebten. Unter den mehr als 438.000 Todesopfern war ein Großteil Kinder, die jünger als 5 Jahre alt waren.

In dem Artikel betonten Gates und Osborne die Wichtigkeit dieses Projektes und argumentierten, dass ohne Hilfe bis 2020 „die Situation kritischer und die Todeszahlen zunehmen werden könnten“.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2171567