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Bis zu 400 Millionen US-Dollar mehr Umsatz für Apple durch BestBuy

23.06.2006 | 12:43 Uhr |

Die US-Handelskette BestBuy hat angekündigt, Apple-Produkte zunächst probeweise wieder in seinen Filialen zu verkaufen.

Macbook
© Apple

Sofern das Pilot-Programm in einigen Niederlassungen sich erfolgreich gestalte und Macs in der gesamten Ladenkette zu haben sein werden, dürfte sich das positiv auf den Umsatz Apples auswirken. Die Analystin Rebecca Runkle von Morgan Stanley rechnet mit zusätzlichen Einnahmen von bis zu 400 Millionen US-Dollar jährlich. Von der Schätzung sind jedoch jegliche Kannibalisierungseffekte ausgenommen, Apple werde über Best Buy jedoch mindestens 100.000 Rechner mehr verkaufen und 160 Millionen US-Dollar zusätzlichen Umsatz erzielen. 339 Filialen von Best Buy sind nach Runkles Studie nicht in der Nähe eines der 137 US-Apple-Stores zu finden. Mit Hilfe von Drittdistributoren könne Apple sich besser in weniger dicht besiedelten Regionen präsentieren und mittlere Einkommensschichten adressieren, kommt die Analystin daher zum Schluss. Das Pilotprojekt mit Best Buy läuft derzeit in sechs Filialen in Los Angeles, San Diego und Las Vegas, zum Verkauf stehen jeweils der kleinste iMac und das kleinste Macbook Pro sowie alle drei Macbooks.

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