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Das Playbook muss es für RIM richten

04.05.2011 | 09:55 Uhr |

Das Playbook-Tablet ist der eigentliche Star der Konferenz BlackBerry World. Kein Wunder, schließlich ist das Gerät eine Art Blaupause für künftige Smartphones. Nun wurden auch Details zu den kommenden Verwaltungsservern veröffentlicht.

BlackBerry World
Vergrößern BlackBerry World

Auf der Konferenz BlackBerry World 2011 wird klar, wie viel Hoffnung Research in Motion in das Playbook steckt. Das Tablet mit dem sieben Zoll großen Touchscreen ist sowohl in den Keynotes wie auch den einzelnen Sessions deutlich präsenter als etwa der neu vorgestellte BlackBerry Bold 9900 oder Version 7 des BlackBerry-Betriebssystems. Das geht soweit, dass jeder Teilnehmer der Konferenz ein Playbook erhält, das er mit nach Hause nehmen kann. Was bei über 6000 Gästen zunächst wie kein kostspieliger Gag wirkt, ist auf den zweiten Blick durchaus clevere PR. Schließlich erhält RIM so auch 6000 potentielle Multiplikatoren, arbeiten doch die meisten Konferenzbesucher als Entwickler, bei Mobilfunkanbietern oder bei Systemhäusern.

Brückenkopf: Bridge verwandelt das Playbook in einen BlackBerry-Thin-Client.
Vergrößern Brückenkopf: Bridge verwandelt das Playbook in einen BlackBerry-Thin-Client.

Pünktlich zur Keynote am ersten Tag war zudem ein weiteres Update für das Betriebssystem des Tablets erhältlich, dieses lieferte unter anderem eine Videochat-Applikation sowie die Möglichkeit, Dokumente, die über die BlackBerry Bridge empfangen wurden, in der integrierten Office-Lösung zu ändern.

Ohne dieses Bridge-System ist das Tablet ohnehin nur halb einsatzfähig: Die Bridge verwandelt das Playbook in eine Art Thin Client für den kompatiblen BlackBerry (auf dem die App ebenfalls installiert sein muss). Über Bluetooth hat das Tablet so Zugriff auf E-Mails, den BlackBerry Messenger, die Kontakte, Notizen, Aufgaben, den Kalender oder Dateien auf dem Smartphone. Ebenfalls an Bord ist der Bridge Browser. Auf den ersten Blick ermöglicht dieser nur das Surfen über den BlackBerry. Tatsächlich nutzt dieser das Smartphone aber als Proxy, so dass er innerhalb des Firmennetzwerks auf Inhalte zugreifen kann - dank der Bridge kann man also auch auf Intranet-Angebote zugreifen.

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