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Blackberry-CEO sieht baldiges Ende der Tablets

02.05.2013 | 10:37 Uhr |

Der CEO von Blackberry, Hersteller der gleichnamigen Produkte und früher als Research in Montion (RIM) bekannt, sieht keine Zukunft für Tablets.

Nachdem seit Jahren das Ende des PCs vorhergesagt wird, an dem auch die Tablets schuld sein sollen, stellt Blackberry-Chef Thorsten Heins das Ganze einfach einmal auf den Kopf. Wie Bloomberg meldet, gibt Heins den Tablets nur noch ein paar Jahre.

"In fünf Jahren wird es, glaube ich, keinen Grund mehr geben, ein Tablet zu haben. Vielleicht einen großen Bildschirm am Arbeitsplatz, aber kein spezielles Tablet. Tablets selbst sind kein gutes Geschäftsmodell", so Heins. Er sagt allerdings auch voraus, dass Blackberry in fünf Jahren "absolut führend im Bereich Mobile Computing" sein werde.

Man wolle so viel Marktanteile wie möglich erreichen, ohne andere zu kopieren. Blackberry selbst hatte mit dem PlayBook-Tablet keinen großen Erfolg und würde einen Nachfolger nur in Betracht ziehen, wenn dieser profitabel wäre.

Die Führungsriege bei Blackberry (vormals RIM) hat sich bei der Vorhersagen zu den Apple Produkten nicht gerade mit Ruhm bekleckert. So hat ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma 2010 berichtet , dass die RIM-Ingenieure Apple Lügen bezichtigt haben. Sie hielten ein Smartphone mit dem großen Touch-Display und Akku-Laufzeiten über fünf Stunden für unmöglich.

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