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Bloomberg: iMac-Verzögerung schadet Apple

05.07.2004 | 15:50 Uhr |

Der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg prognostiziert Apple Absatzprobleme im Bildungsmarkt, ausgelöst durch die Verzögerung bei der iMac-Entwicklung.

Vergangene Woche hatte Apple eingeräumt, den neuen iMac nicht rechtzeitig fertig bekommen zu haben, der Nachfolger für das G4-Modell, das Apple bereits nicht mehr produziert, ist für den September avisiert. Ken Smith von Munder Capital Management, das rund eine halbe Million Apple-Aktien hält, zeigt sich Bloomberg gegenüber enttäuscht. Den iMac nicht zu Beginn des neue Schuljahrs auf dem Markt zu haben, sei ein großes negatives Moment, Apple werde ernste Absatz-Probleme bekommen. In den USA trägt der Bildungsmarkt rund 20 Prozent zum Umsatz des Mac-Herstellers bei, der Marktanteil ist jedoch von 20 Prozent im Jahr 1999 auf aktuell 13,8 Prozent gesunken, die Führungsposition ging an Dell verloren.
Die schlechten Nachrichten über die iMac-Verspätung kommen für den Analysten Rob Enderle wenig überraschend, eine Verschiebung der Ressourcen hin zum iPod sei die Ursache. Es sei kein Wunder, dass Apple sich in Richtung Consumer-Electronic orientiert, die Jobs-Company hat den Personal Computer als Fundament ihres Erfolges ersetzt.

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